5. November 2026
Wärme-Effizienz beim privaten Schwimmbad in Verbindung mit einer Wärmepumpe
Von Gunnar Conradi

Moderne Umwelttechnik hält auch beim heimischen Swimmingpool Einzug Swimmingpool und Umweltschutz: Das erscheint vielen auf Anhieb erst einmal als Widerspruch. Schließlich soll der Pool im eigenen Garten eine angenehme Badetemperatur haben und nicht nur während der heißesten Sommermonate nutzbar sein. Diese hohen Betriebskosten fürchten viele Hausbesitzer, wenn sie sich und ihrer Familie den Badespaß am eigenen Haus gönnen wollen. Tatsächlich halten sich aber auch im heimischen Schwimmbecken die Energiekosten im Rahmen, wenn moderne Umwelttechnik konsequent genutzt wird. Eine gute Wärmedämmung ist heute im Hausneubau selbstverständlich . Wärmedämmung kann aber auch die Wärmeverluste im Pool minimieren, wenn beispielsweise die Beckenwände aus Styropor-Bauelemente das Wasser vom umgebenden kühlen Erdreich isolieren. Dazu gehört auch die Abdeckung der Wasseroberfläche. Eine Luftkammerwärmeplane hält nachts und bei Schatten die Wärme im Becken, bei Sonne trägt sie durch Solareffekte sogar zu einer Aufheizung bei. Wer darauf achtet, dass der Pool-Platz möglichst der Sonne zugewandt liegt , erhöht die Energieeffizienz noch weiter. In der Regel ist eine zusätzliche Beheizung zwar trotzdem unumgänglich, doch eine Luft-/Wasserwärmepumpe verursacht lediglich ein Fünftel der Energiekosten, die ein elektrischer Vorwärmer verschlingt. Die neuen stufenlosen Inverter Wärmepumpen sind, im Vergleich zu einer "normalen" Wärmepumpe, extrem leise und super effizient. Quelle Bild: SCP

